Kündigung der Mitgliedschaft im Verein: Darauf musst du achten


Veröffentlicht am 8. Juni 2026 von Alexander Süß

Du möchtest deine Mitgliedschaft in einem Verein kündigen? Dann solltest du vor allem die Regelungen in der Vereinssatzung beachten. Denn dort ist in der Regel festgelegt, zu welchem Zeitpunkt du austreten kannst, welche Kündigungsfrist gilt und in welcher Form die Kündigung erfolgen muss.

In diesem Artikel erfährst du, worauf du bei der Kündigung deiner Vereinsmitgliedschaft achten solltest und welche Angaben in deinem Kündigungsschreiben nicht fehlen dürfen.

Was sagt die Vereinssatzung zur Kündigung?

Der erste Blick sollte immer in die Satzung deines Vereins gehen.

Dort findest du normalerweise die Regelungen zum Austritt aus dem Verein. Insbesondere solltest du auf folgende Punkte achten:

  • Zu welchem Zeitpunkt ist ein Austritt möglich?
  • Welche Kündigungsfrist gilt?
  • Welche Form muss die Kündigung haben?
  • An wen muss die Kündigung gerichtet werden?

Die Bedingungen können sich von Verein zu Verein unterscheiden. Während bei manchen Vereinen ein Austritt beispielsweise zum Monatsende möglich ist, sehen andere Satzungen einen Austritt nur zum Ende eines Kalenderjahres oder Geschäftsjahres vor.

Deshalb solltest du dich nicht auf eine allgemeine Vorlage verlassen, ohne vorher die Satzung deines Vereins zu prüfen.

Welche Kündigungsfrist gilt bei einem Verein?

Die konkrete Kündigungsfrist ergibt sich in erster Linie aus der Satzung.

Denkbar ist beispielsweise eine Kündigung:

  • zum Monatsende,
  • zum Quartalsende,
  • zum Ende des Geschäftsjahres oder
  • zum Ende des Kalenderjahres.

Zusätzlich kann eine Kündigungsfrist vorgesehen sein.

Ein Beispiel:

Die Satzung legt fest, dass ein Austritt nur zum Ende des Kalenderjahres möglich ist und die Kündigung mindestens drei Monate vorher eingehen muss. In diesem Fall müsste die Kündigung rechtzeitig vor Ablauf dieser Frist beim Verein eingehen.

Entscheidend ist deshalb nicht nur, dass du kündigst, sondern auch wann deine Kündigung beim Verein eingeht.

Kann ich meine Vereinsmitgliedschaft per E-Mail kündigen?

Ob eine Kündigung per E-Mail ausreicht, hängt unter anderem von den Regelungen deines Vereins ab.

Prüfe deshalb, welche Form die Satzung für den Austritt vorsieht und ob der Verein eine bestimmte Vorgehensweise vorgibt. Manche Vereine ermöglichen die Kündigung mittlerweile direkt über ihre Website oder ihren Mitgliederbereich.

Im Zweifel solltest du eine Form wählen, mit der sich der Zugang deiner Kündigung später nachvollziehen lässt.

Was gehört in die Kündigung einer Vereinsmitgliedschaft?

Eine Kündigung muss normalerweise kein langer Brief sein. Wichtig ist vor allem, dass eindeutig erkennbar ist, wer kündigt und welche Mitgliedschaft beendet werden soll.

Folgende Angaben sind sinnvoll:

  • Vor- und Nachname
  • Anschrift
  • gegebenenfalls Mitgliedsnummer
  • eindeutige Erklärung des Austritts
  • gewünschter bzw. nächstmöglicher Austrittstermin
  • Datum
  • gegebenenfalls Unterschrift, soweit erforderlich

Zusätzlich kannst du um eine Bestätigung der Kündigung und des Austrittsdatums bitten.

Muster für die Kündigung einer Vereinsmitgliedschaft

Eine einfache Kündigung kann beispielsweise so formuliert werden:

Kündigung meiner Vereinsmitgliedschaft

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit kündige ich meine Mitgliedschaft in Ihrem Verein fristgerecht zum nächstmöglichen Zeitpunkt.

Bitte bestätigen Sie mir den Eingang meiner Kündigung sowie das Datum, zu dem meine Mitgliedschaft endet.

Mit freundlichen Grüßen

[Vorname Nachname]

Bevor du die Kündigung abschickst, solltest du noch einmal prüfen, ob deine Vereinssatzung zusätzliche Anforderungen enthält.

Was passiert nach der Kündigung?

Nach Eingang der Kündigung muss der Verein den Austritt intern bearbeiten.

Je nach Organisation des Vereins bedeutet das beispielsweise:

  • Kündigung dem richtigen Mitglied zuordnen,
  • Austrittsdatum feststellen,
  • Mitgliederdaten aktualisieren,
  • offene oder zukünftige Mitgliedsbeiträge berücksichtigen,
  • gegebenenfalls Zugänge zum Mitgliederbereich verwalten und
  • dem Mitglied den Austritt bestätigen.

Für ein einzelnes Mitglied klingt das nach wenigen Schritten. Bei einem Verein mit vielen Mitgliedern können daraus allerdings schnell zahlreiche manuelle Verwaltungsaufgaben entstehen.

Und genau hier lohnt sich ein Blick auf die andere Seite des Prozesses.


Du verwaltest selbst einen Verein?

Dann kennst du vermutlich die Situation: Eine Kündigung kommt per E-Mail oder Brief herein und muss anschließend manuell verarbeitet werden.

Die Nachricht landet zunächst im Postfach. Danach muss das Mitglied in der Mitgliederverwaltung gesucht, das Austrittsdatum eingetragen und eventuell an weitere Aufgaben gedacht werden.

Besonders umständlich wird es, wenn Website, Mitgliederbereich und Mitgliederverwaltung voneinander getrennt sind.

Mit asVerein kannst du solche Abläufe direkt in deine WordPress-Vereinswebsite integrieren.

Kündigungen direkt über die Vereinswebsite entgegennehmen

Mit asVerein kannst du deinen Mitgliedern eine Möglichkeit zur Online-Kündigung auf deiner WordPress-Website bereitstellen.

Statt eine formlose E-Mail an den Vorstand zu schicken, kann das Mitglied die Kündigung direkt über die Vereinswebsite einreichen.

Der Ablauf wird dadurch deutlich übersichtlicher:

1. Mitglied meldet sich an

Das Mitglied nutzt seinen bestehenden Zugang zu eurer Vereinswebsite.

2. Mitglied reicht die Kündigung online ein

Die Kündigung erfolgt direkt über die Website.

3. Die Kündigung wird dem Mitglied zugeordnet

Statt eine E-Mail manuell einem Datensatz zuordnen zu müssen, befindet sich der Vorgang direkt im Kontext der Mitgliederverwaltung.

4. Der Verein verwaltet den Austritt

Der Vorstand kann den Austritt anschließend zentral bearbeiten.

[Screenshot: Online-Kündigung aus Sicht des Mitglieds]

[Screenshot: Kündigung/Austritt in der asVerein-Mitgliederverwaltung]

Weniger E-Mails, Excel-Listen und doppelte Datenpflege

Der eigentliche Vorteil liegt nicht im Kündigungsformular selbst.

Entscheidend ist, dass die Kündigung Teil eurer digitalen Mitgliederverwaltung wird.

Klassischer AblaufMit asVerein
Kündigung kommt per E-Mail oder BriefKündigung kann über die Vereinswebsite erfolgen
Mitglied muss in der Verwaltung gesucht werdenVorgang lässt sich dem Mitglied zuordnen
Informationen liegen in verschiedenen SystemenWebsite und Mitgliederverwaltung arbeiten zusammen
Änderungen müssen teilweise mehrfach gepflegt werdenMitgliederdaten werden zentral verwaltet
Mitgliederbereich ist ein separates SystemMitgliederbereich ist Bestandteil der WordPress-Vereinswebsite

Gerade für ehrenamtlich geführte Vereine kann das viel unnötige Verwaltungsarbeit vermeiden.

Kündigungen nicht mehr irgendwo im Postfach verwalten

Mit asVerein wird eure bestehende WordPress-Website zur Plattform für Mitglieder und Vorstand.

→ asVerein in der Live-Demo ausprobieren


Nicht nur die Kündigung: die gesamte Mitgliedschaft digital verwalten

Eine Kündigung ist schließlich nur der letzte Schritt einer Mitgliedschaft.

Deshalb ist asVerein nicht als einzelnes Kündigungsformular gedacht. Das Plugin verbindet verschiedene Abläufe der Vereinsverwaltung direkt mit eurer WordPress-Website.

So kann der Lebenszyklus eines Mitglieds beispielsweise aussehen:

Online-Mitgliedsantrag

Aufnahme und Mitgliederverwaltung

Persönlicher Mitgliederbereich

Verwaltung von Mitgliedschaft und Beiträgen

Vereinsfunktionen und interne Inhalte

Kündigung und Austritt

Statt für jeden dieser Schritte unterschiedliche Formulare, Tabellen oder Plattformen einzusetzen, können viele Abläufe über die bestehende WordPress-Seite des Vereins organisiert werden.

Warum direkt in WordPress?

Viele Vereine haben bereits eine Website mit WordPress.

Für die Mitgliederverwaltung kommt dann häufig noch ein separates System hinzu. Für interne Inhalte möglicherweise ein weiteres. Formulare laufen über zusätzliche Dienste und Informationen werden anschließend manuell übertragen.

asVerein verfolgt einen anderen Ansatz:

Die bestehende WordPress-Website wird zur digitalen Vereinsplattform.

Damit können öffentliche Website, Mitgliederbereich und Vereinsverwaltung enger miteinander verbunden werden.

Für Mitglieder bedeutet das einen zentralen Zugang. Für den Vorstand bedeutet es weniger Systemwechsel und weniger doppelte Datenpflege.

Für welche Vereine eignet sich asVerein?

asVerein richtet sich insbesondere an Vereine, die bereits WordPress verwenden oder ihre Vereinswebsite mit WordPress betreiben möchten und mehr Prozesse digital abbilden wollen.

Interessant ist das beispielsweise, wenn ihr aktuell:

  • Mitglieder noch in Excel-Listen verwaltet,
  • Daten zwischen Website und Mitgliederverwaltung übertragen müsst,
  • Mitgliedsanträge per PDF oder E-Mail bekommt,
  • einen geschützten Mitgliederbereich benötigt oder
  • Kündigungen und andere Änderungen noch manuell verarbeitet.

Ihr müsst dafür nicht gleich eure komplette Vereinsorganisation auf einmal umstellen. Bereits einzelne Prozesse können über die Website digitalisiert werden.

asVerein selbst ausprobieren

Am einfachsten lässt sich beurteilen, ob das zu eurem Verein passt, wenn ihr euch den Ablauf selbst anschaut.

In der Live-Demo kannst du asVerein aus Sicht eines Vereins testen und dir ansehen, wie Mitgliederverwaltung und WordPress zusammenspielen.

Funktionen von asVerein ansehen


Häufige Fragen zur Kündigung einer Vereinsmitgliedschaft

Wann ein Austritt möglich ist, hängt insbesondere von den Regelungen der jeweiligen Vereinssatzung ab. Prüfe deshalb vor der Kündigung die dort festgelegten Austrittstermine und Fristen.

Welche Anforderungen gelten, sollte anhand der Satzung und der konkreten Umstände geprüft werden. Die Satzung kann Vorgaben zur Form des Austritts enthalten.

Das lässt sich nicht für jeden Verein pauschal beantworten. Prüfe insbesondere die Satzung und die vom Verein vorgesehenen Möglichkeiten zur Kündigung.

Das hängt unter anderem davon ab, wann deine Mitgliedschaft wirksam endet und welche Beitragsregelungen im Verein gelten. Ein Austritt bedeutet daher nicht automatisch, dass bereits entstandene Beitragspflichten entfallen.

Eine Bestätigung ist sinnvoll, weil damit Klarheit darüber besteht, dass die Kündigung eingegangen ist und zu welchem Zeitpunkt die Mitgliedschaft endet.

Vereine können digitale Prozesse für ihre Mitglieder anbieten. Welche konkrete Umsetzung geeignet ist, hängt unter anderem von der Satzung und den organisatorischen Abläufen des Vereins ab.

Mit asVerein lässt sich ein solcher Prozess direkt in eine WordPress-Vereinswebsite integrieren.


Fazit

Wenn du deine Mitgliedschaft in einem Verein kündigen möchtest, solltest du zuerst die Vereinssatzung prüfen. Besonders wichtig sind der mögliche Austrittstermin, die Kündigungsfrist und die vorgesehene Form der Kündigung.

Für den Verein beginnt mit dem Eingang der Kündigung dagegen die Verwaltungsarbeit.

Genau diese Abläufe lassen sich digitalisieren. Mit asVerein können Vereine ihre WordPress-Website mit der Mitgliederverwaltung verbinden und Prozesse von der Aufnahme eines Mitglieds bis zum späteren Austritt zentral abbilden.

Du verwaltest einen Verein mit WordPress?

Dann schau dir an, wie Mitgliederverwaltung, Mitgliederbereich und Kündigungen mit asVerein funktionieren.

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