Kündigung der Mitgliedschaft im Verein: Darauf musst du achten

Du möchtest deine Mitgliedschaft in einem Verein kündigen? Dann solltest du vor allem die Regelungen in der Vereinssatzung beachten. Denn dort ist in der Regel festgelegt, zu welchem Zeitpunkt du austreten kannst, welche Kündigungsfrist gilt und in welcher Form die Kündigung erfolgen muss.
In diesem Artikel erfährst du, worauf du bei der Kündigung deiner Vereinsmitgliedschaft achten solltest und welche Angaben in deinem Kündigungsschreiben nicht fehlen dürfen.
Was sagt die Vereinssatzung zur Kündigung?
Der erste Blick sollte immer in die Satzung deines Vereins gehen.
Dort findest du normalerweise die Regelungen zum Austritt aus dem Verein. Insbesondere solltest du auf folgende Punkte achten:
- Zu welchem Zeitpunkt ist ein Austritt möglich?
- Welche Kündigungsfrist gilt?
- Welche Form muss die Kündigung haben?
- An wen muss die Kündigung gerichtet werden?
Die Bedingungen können sich von Verein zu Verein unterscheiden. Während bei manchen Vereinen ein Austritt beispielsweise zum Monatsende möglich ist, sehen andere Satzungen einen Austritt nur zum Ende eines Kalenderjahres oder Geschäftsjahres vor.
Deshalb solltest du dich nicht auf eine allgemeine Vorlage verlassen, ohne vorher die Satzung deines Vereins zu prüfen.
Welche Kündigungsfrist gilt bei einem Verein?
Die konkrete Kündigungsfrist ergibt sich in erster Linie aus der Satzung.
Denkbar ist beispielsweise eine Kündigung:
- zum Monatsende,
- zum Quartalsende,
- zum Ende des Geschäftsjahres oder
- zum Ende des Kalenderjahres.
Zusätzlich kann eine Kündigungsfrist vorgesehen sein.
Ein Beispiel:
Die Satzung legt fest, dass ein Austritt nur zum Ende des Kalenderjahres möglich ist und die Kündigung mindestens drei Monate vorher eingehen muss. In diesem Fall müsste die Kündigung rechtzeitig vor Ablauf dieser Frist beim Verein eingehen.
Entscheidend ist deshalb nicht nur, dass du kündigst, sondern auch wann deine Kündigung beim Verein eingeht.
Kann ich meine Vereinsmitgliedschaft per E-Mail kündigen?
Ob eine Kündigung per E-Mail ausreicht, hängt unter anderem von den Regelungen deines Vereins ab.
Prüfe deshalb, welche Form die Satzung für den Austritt vorsieht und ob der Verein eine bestimmte Vorgehensweise vorgibt. Manche Vereine ermöglichen die Kündigung mittlerweile direkt über ihre Website oder ihren Mitgliederbereich.
Im Zweifel solltest du eine Form wählen, mit der sich der Zugang deiner Kündigung später nachvollziehen lässt.
Was gehört in die Kündigung einer Vereinsmitgliedschaft?
Eine Kündigung muss normalerweise kein langer Brief sein. Wichtig ist vor allem, dass eindeutig erkennbar ist, wer kündigt und welche Mitgliedschaft beendet werden soll.
Folgende Angaben sind sinnvoll:
- Vor- und Nachname
- Anschrift
- gegebenenfalls Mitgliedsnummer
- eindeutige Erklärung des Austritts
- gewünschter bzw. nächstmöglicher Austrittstermin
- Datum
- gegebenenfalls Unterschrift, soweit erforderlich
Zusätzlich kannst du um eine Bestätigung der Kündigung und des Austrittsdatums bitten.
Muster für die Kündigung einer Vereinsmitgliedschaft
Eine einfache Kündigung kann beispielsweise so formuliert werden:
Kündigung meiner Vereinsmitgliedschaft
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich meine Mitgliedschaft in Ihrem Verein fristgerecht zum nächstmöglichen Zeitpunkt.
Bitte bestätigen Sie mir den Eingang meiner Kündigung sowie das Datum, zu dem meine Mitgliedschaft endet.
Mit freundlichen Grüßen
[Vorname Nachname]
Bevor du die Kündigung abschickst, solltest du noch einmal prüfen, ob deine Vereinssatzung zusätzliche Anforderungen enthält.
Was passiert nach der Kündigung?
Nach Eingang der Kündigung muss der Verein den Austritt intern bearbeiten.
Je nach Organisation des Vereins bedeutet das beispielsweise:
- Kündigung dem richtigen Mitglied zuordnen,
- Austrittsdatum feststellen,
- Mitgliederdaten aktualisieren,
- offene oder zukünftige Mitgliedsbeiträge berücksichtigen,
- gegebenenfalls Zugänge zum Mitgliederbereich verwalten und
- dem Mitglied den Austritt bestätigen.
Für ein einzelnes Mitglied klingt das nach wenigen Schritten. Bei einem Verein mit vielen Mitgliedern können daraus allerdings schnell zahlreiche manuelle Verwaltungsaufgaben entstehen.
Und genau hier lohnt sich ein Blick auf die andere Seite des Prozesses.
Du verwaltest selbst einen Verein?
Dann kennst du vermutlich die Situation: Eine Kündigung kommt per E-Mail oder Brief herein und muss anschließend manuell verarbeitet werden.
Die Nachricht landet zunächst im Postfach. Danach muss das Mitglied in der Mitgliederverwaltung gesucht, das Austrittsdatum eingetragen und eventuell an weitere Aufgaben gedacht werden.
Besonders umständlich wird es, wenn Website, Mitgliederbereich und Mitgliederverwaltung voneinander getrennt sind.
Mit asVerein kannst du solche Abläufe direkt in deine WordPress-Vereinswebsite integrieren.
Kündigungen direkt über die Vereinswebsite entgegennehmen
Mit asVerein kannst du deinen Mitgliedern eine Möglichkeit zur Online-Kündigung auf deiner WordPress-Website bereitstellen.
Statt eine formlose E-Mail an den Vorstand zu schicken, kann das Mitglied die Kündigung direkt über die Vereinswebsite einreichen.
Der Ablauf wird dadurch deutlich übersichtlicher:
1. Mitglied meldet sich an
Das Mitglied nutzt seinen bestehenden Zugang zu eurer Vereinswebsite.
↓
2. Mitglied reicht die Kündigung online ein
Die Kündigung erfolgt direkt über die Website.
↓
3. Die Kündigung wird dem Mitglied zugeordnet
Statt eine E-Mail manuell einem Datensatz zuordnen zu müssen, befindet sich der Vorgang direkt im Kontext der Mitgliederverwaltung.
↓
4. Der Verein verwaltet den Austritt
Der Vorstand kann den Austritt anschließend zentral bearbeiten.
[Screenshot: Online-Kündigung aus Sicht des Mitglieds]
[Screenshot: Kündigung/Austritt in der asVerein-Mitgliederverwaltung]
Weniger E-Mails, Excel-Listen und doppelte Datenpflege
Der eigentliche Vorteil liegt nicht im Kündigungsformular selbst.
Entscheidend ist, dass die Kündigung Teil eurer digitalen Mitgliederverwaltung wird.
| Klassischer Ablauf | Mit asVerein |
|---|---|
| Kündigung kommt per E-Mail oder Brief | Kündigung kann über die Vereinswebsite erfolgen |
| Mitglied muss in der Verwaltung gesucht werden | Vorgang lässt sich dem Mitglied zuordnen |
| Informationen liegen in verschiedenen Systemen | Website und Mitgliederverwaltung arbeiten zusammen |
| Änderungen müssen teilweise mehrfach gepflegt werden | Mitgliederdaten werden zentral verwaltet |
| Mitgliederbereich ist ein separates System | Mitgliederbereich ist Bestandteil der WordPress-Vereinswebsite |
Gerade für ehrenamtlich geführte Vereine kann das viel unnötige Verwaltungsarbeit vermeiden.
Kündigungen nicht mehr irgendwo im Postfach verwalten
Mit asVerein wird eure bestehende WordPress-Website zur Plattform für Mitglieder und Vorstand.
→ asVerein in der Live-Demo ausprobieren
Nicht nur die Kündigung: die gesamte Mitgliedschaft digital verwalten
Eine Kündigung ist schließlich nur der letzte Schritt einer Mitgliedschaft.
Deshalb ist asVerein nicht als einzelnes Kündigungsformular gedacht. Das Plugin verbindet verschiedene Abläufe der Vereinsverwaltung direkt mit eurer WordPress-Website.
So kann der Lebenszyklus eines Mitglieds beispielsweise aussehen:
Online-Mitgliedsantrag
↓
Aufnahme und Mitgliederverwaltung
↓
Persönlicher Mitgliederbereich
↓
Verwaltung von Mitgliedschaft und Beiträgen
↓
Vereinsfunktionen und interne Inhalte
↓
Kündigung und Austritt
Statt für jeden dieser Schritte unterschiedliche Formulare, Tabellen oder Plattformen einzusetzen, können viele Abläufe über die bestehende WordPress-Seite des Vereins organisiert werden.
Warum direkt in WordPress?
Viele Vereine haben bereits eine Website mit WordPress.
Für die Mitgliederverwaltung kommt dann häufig noch ein separates System hinzu. Für interne Inhalte möglicherweise ein weiteres. Formulare laufen über zusätzliche Dienste und Informationen werden anschließend manuell übertragen.
asVerein verfolgt einen anderen Ansatz:
Die bestehende WordPress-Website wird zur digitalen Vereinsplattform.
Damit können öffentliche Website, Mitgliederbereich und Vereinsverwaltung enger miteinander verbunden werden.
Für Mitglieder bedeutet das einen zentralen Zugang. Für den Vorstand bedeutet es weniger Systemwechsel und weniger doppelte Datenpflege.
Für welche Vereine eignet sich asVerein?
asVerein richtet sich insbesondere an Vereine, die bereits WordPress verwenden oder ihre Vereinswebsite mit WordPress betreiben möchten und mehr Prozesse digital abbilden wollen.
Interessant ist das beispielsweise, wenn ihr aktuell:
- Mitglieder noch in Excel-Listen verwaltet,
- Daten zwischen Website und Mitgliederverwaltung übertragen müsst,
- Mitgliedsanträge per PDF oder E-Mail bekommt,
- einen geschützten Mitgliederbereich benötigt oder
- Kündigungen und andere Änderungen noch manuell verarbeitet.
Ihr müsst dafür nicht gleich eure komplette Vereinsorganisation auf einmal umstellen. Bereits einzelne Prozesse können über die Website digitalisiert werden.
asVerein selbst ausprobieren
Am einfachsten lässt sich beurteilen, ob das zu eurem Verein passt, wenn ihr euch den Ablauf selbst anschaut.
In der Live-Demo kannst du asVerein aus Sicht eines Vereins testen und dir ansehen, wie Mitgliederverwaltung und WordPress zusammenspielen.
→ Funktionen von asVerein ansehen
Häufige Fragen zur Kündigung einer Vereinsmitgliedschaft
Fazit
Wenn du deine Mitgliedschaft in einem Verein kündigen möchtest, solltest du zuerst die Vereinssatzung prüfen. Besonders wichtig sind der mögliche Austrittstermin, die Kündigungsfrist und die vorgesehene Form der Kündigung.
Für den Verein beginnt mit dem Eingang der Kündigung dagegen die Verwaltungsarbeit.
Genau diese Abläufe lassen sich digitalisieren. Mit asVerein können Vereine ihre WordPress-Website mit der Mitgliederverwaltung verbinden und Prozesse von der Aufnahme eines Mitglieds bis zum späteren Austritt zentral abbilden.
Du verwaltest einen Verein mit WordPress?
Dann schau dir an, wie Mitgliederverwaltung, Mitgliederbereich und Kündigungen mit asVerein funktionieren.
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